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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Zwischen dem im Impressum genannten Anbieter (nachfolgend „Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") kommen bei Nutzung von Azupilot folgende Bedingungen zur Anwendung.

§ 1 Geltungsbereich, Vertragssprache

(1) Diese AGB gelten für alle über azupilot.de (und zugehörige Sub-Domains/PWA) abgeschlossenen Verträge über digitale Dienste.

(2) Vertragssprache ist Deutsch.

(3) Abweichende oder entgegen­stehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertrags­inhalt, es sei denn, der Anbieter stimmt ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Leistungsbeschreibung

(1) Azupilot ist eine Web-App, die Auszubildenden beim Erstellen von Ausbildungs­nachweisen hilft. Der Kunde gibt Stichpunkte oder Tages­notizen ein, Azupilot generiert daraus mit Unterstützung eines KI-Modells einen Textvorschlag.

(2) Der KI-Textvorschlag ist ein Entwurf. Der Kunde ist verpflichtet, den Entwurf vor dem Absenden an den Ausbildungs­betrieb/das Portal selbst zu prüfen und zu korrigieren.

(3) Azupilot leitet Portal-Anfragen (Login, Abruf, Speichern) zustandslos an das vom Kunden gewählte Prüfungs­portal (z. B. IHK-Tibros) weiter. Azupilot ist kein IHK-Portal und steht in keiner rechtlichen oder geschäft­lichen Beziehung zu Industrie- und Handels­kammern.

(4) Azupilot schuldet keinen bestimmten Erfolg. Der Anbieter übernimmt insbesondere keine Gewähr dafür, dass ein KI-Entwurf vom Ausbilder oder von der Kammer akzeptiert wird.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Credit-Pakete auf der Paywall-Seite stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Auforderung zur Abgabe eines Angebots dar (invitatio ad offerendum).

(2) Durch Anklicken des Bezahl-Buttons und erfolgreichen Abschluss des Zahlungs­vorgangs beim Zahlungs­dienstleister (PayPal oder Stripe) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.

(3) Der Vertrag kommt mit Eingang der Zahlungs­bestätigung und der anschließenden Gutschrift der Credits im Kunden-Kontingent zustande.

§ 4 Preise, Credits, Zahlung

(1) Alle Preise sind Endpreise in Euro. Der Anbieter ist Kleinunternehmer nach § 19 UStG, eine Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.

(2) Ein „Credit" berechtigt zu einer KI-Generierung. Die genaue Anzahl der Credits pro Paket und die Preise werden vor dem Kauf angezeigt.

(3) Credits verfallen nicht zeitlich. Sie werden bei erfolgreicher KI-Antwort verbraucht. Bei Fehlern (z. B. Upstream-Ausfall, leere Antwort) wird der Credit automatisch erstattet.

(4) Akzeptierte Zahlungsarten: PayPal, Kredit­karte (via Stripe), ggf. SEPA (via Stripe). Weitere Zahlungs­arten können ergänzt werden.

(5) Rabatt- und Gratis-Codes sind nicht übertragbar und können nur einmal pro Gerät eingelöst werden. Nicht kombinier­bar mit anderen Aktionen, soweit nicht anders angegeben.

§ 5 Bereitstellung, Laufzeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit von 99 %/Jahr, schuldet diese aber nicht rechtsverbindlich. Planmäßige Wartungs­fenster und Ausfälle durch höhere Gewalt (inkl. KI-Anbieter-Ausfälle) sind ausgenommen.

(2) Das Vertragsverhältnis endet mit Aufbrauchen der Credits oder durch Löschung der Geräte-Kennung durch den Kunden.

§ 6 Widerrufsrecht

Details siehe Widerrufsbelehrung. Bei Kauf von Credits erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, sobald der Kunde bestätigt hat, dass die Ausführung sofort beginnen soll, und zugleich seinen Widerruf bestätigt verloren zu haben (§ 356 Abs. 5 BGB).

§ 7 Pflichten des Kunden

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertrags­typischen, vorher­sehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den innerhalb der letzten 12 Monate vom Kunden gezahlten Betrag.

(3) Für den Inhalt der KI-Entwürfe übernimmt der Anbieter keine Haftung — der Kunde verantwortet jeden Bericht, den er an seinen Ausbilder oder das IHK-Portal weitergibt.

(4) Für Ausfälle oder Fehler der Prüfungs­portale selbst oder der Zahlungs­dienstleister haftet der Anbieter nicht.

§ 9 Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, wenn dies aus triftigem Grund (Gesetzes­änderung, neue Rechts­sprechung, Leistungs­erweiterung) erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden in der App angezeigt. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht binnen sechs Wochen, gelten sie als angenommen.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher, bleiben zwingende verbraucher­schützende Vorschriften seines gewöhn­lichen Aufenthalts­staates unberührt.

(2) Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters, soweit rechtlich zulässig.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: 2026-04-20